The big ones ….

Sie sind auffällig, sie sind groß, sie sind Statement, sie sind Afrika pur!!!

Ich liebe diese großen Bakelit Ketten. Einmal im Jahr habe ich die Gelegenheit an solche Stränge überhaupt zu kommen. Ich beziehe sie von meinem Freund Baba aus Mali. (Die ursprüngliche Herkunft steht in meinem Bakelit Blog). Und man braucht gar nicht erst mit der Erwartung einer bestimmten Farbe zu erscheinen…. – reine Glückssache. Du suchst ein knalliges rot…… und dann hast du einfach mal wieder Peche gehabt… so ging es mir schon oft. Noch schwerer sind die großen Knochenperlen zu erstehen, die das ganze erst so richtig aufwerten. Sie sind um die 100 Jahre alt, wie das Bakelit selbst fast auch schon. Und man soll jetzt nicht meinen, dass man die Blättchen einfach vom Strang ziehen und auf einen Draht übernehmen kann. Sie sind „alt“ und kommen aus dem staubigen Afrika, und das sieht man auch. Es bedarf viel Mühe und Arbeit, die Blättchen zu reinigen und einzeln sauber zu reiben. Ja, einzeln!!! Aber am Ende hat sich die Arbeit gelohnt!!!

Lavasteine…..

Wenn man Lavasteine sieht, denkt man gar nicht mal eben sofort an Afrika. Aber dort gibt es eines der längsten Lavariffe der Welt, das Great African Rift Valley.
Der Ol Doinyo Lengai, ist der Vulkan, der die kälteste Lava der Welt fördert (und das im heißen Afrika). Er wird von den Massai sehr verehrt, weil er an einem für sie ganz besonderen Platz liegt. Ursprünglich schwarz wie Tinte, färbt sich die Lava, sobald sich Natrium und Kalium mit Luftfeuchtigkeit verbinden, beim Erstarren weiß.
Eingefärbt wie hier gibt es sie in vielen wunderschönen Farben.  Lava lässt sich hervorragend mit anderen Materialien kombinieren – und sieht immer edel aus, egal ob rau/naturbelassen oder poliert und gewachst.

         

Handarbeiten der Tuareg

Ganz selten habe ich die Gelegenheit handgefertigte Anhänger der Tuareg zu erstehen. Die Tuareg gehören zu den Berbern und leben als Nomaden. Man nennt sie auch Wüstenvolk, da sich ihr Aufenthalt über die Sahara und die Sahelzone bezieht. Das Leben der Tuareg ist in diesem Lebensraum jedoch sehr schwer geworden. Hitze und Winde, die es früher so nicht gab, zehren an Mensch und Tier.

„Ein Engel für Afrika“ fliegt weiter…..

Und weil alles im Leben seine Zeit hat, ist es für meine Engel an der Zeit weiterzufliegen.

Nach vielen tollen Projekten die sie bis jetzt umsetzen konnten, tragen sie mein Herz in ein ganz besonderes Gebiet in Kenia, in das der Massai.

Hier ist das Ziel, die traditionelle Lebensweise und ethnische Identität der Massai weitestgehend zu erhalten und gleichzeitig den Wunsch nach Bildung zu ermöglichen.

„Viele Menschen helfen zusammen ein gemeinsames Ziel zu erreichen“, heißt in der Stammesgruppe der Massai: Naretoi !

Hier hin führt mein Weg!

Erwachsenenbildung, Schulkind-Unterstützung,………

Und die Engel fangen mit einem ganz tollen Projekt an:

Dem „Schafe schenken“!

Großfamilien oder verwitweten Frauen mit einem Mutterschaf die Möglichkeit auf eine Schafzucht zu ermöglichen, um den Lebensunterhalt auf lange Zeit zu sichern.

Bei all dem möchte ich den Verein:  „Naretoi e.V.“ unterstützen.

Wie auch in der Vergangenheit fließen 4 von 5 Euro aus dem Engelsverkauf in mein neues Projekt.

Engelchen gibt es bei mir weiterhin auch per Post…. meldet euch einfach über Email oder Facebook!

 

 

 

 

 

 

Ein bisschen Bling Bling geht immer

Ob man sich nun als Prinzessin fühlt oder nicht….. ein bisschen Bling Bling geht immer und hat noch niemandem geschadet! 😉

Ab und zu einfach Mädchen sein, hübsch frisieren, hübscher Schmuck, rausgeputzt fühlt man sich gleich viel besser. Und da zaubern mir die kleinen Österreicher wieder Ideen in den Kopf – immer wieder neue…! Kein anderes Haus vermag auch nur im Geringsten die Kunst des Glasschleifens so zu verstehen, wie Swarovski. Manchmal werde ich gefragt, ob es auch „Originale“ sind. Nun, wer sie kennt, weiß es sofort, andere belehre ich gerne. Der Schliff macht den Unterschied, die Benebelung des Glases, des Kristalls, was so schön schimmert und vor allem das Gewicht. Und auch die wundervollen Perlen mit Kristallkern und einem hochwertig aufgebautem Lüster stehen einer Zuchtperle in Nichts nach.

 

 

 

Zulu-Love-Beads

Bei den Zulu in Südafrika heißen diese Perlen „Love-Beads“. Sie glauben, dass man immer innige Liebe erfährt, wenn man diese Perlen trägt.

Hierbei handelt es sich um eine nicht essbare Getreideart, die wild zwischen anderen Pflanzen wächst. Von Natur aus ist der Samen grau, in allen Nuancen, wird aber gerne leicht geröstet, und erhält dadurch eine braune Farbe. Die Pflanzen kommen im südlichen Afrika häufig vor, aber ebenso in Südamerika.

Gerne werden Netze gewebt und über Kalebassen (Kürbisfrüchte) gespannt. Dann hat man ein wundervolles rhythmisches Musikinstrument.

Ich mixe meine Love-Beads mit verschiedenen Swarovskitönen, sie machen die einfache Naturperle einzigartig……

Ein Engel für Afrika

Nun, wer hier neu ist, für den ist das immer schön zu lesen…. Aber auch für die die mich und mein Projekt kennen, die wissen, wie viel Liebe und Arbeit ich dort hinein stecke, hören und sehen immer wieder gern davon.

Angefangen hat alles im November 2011. Seither verkaufe ich auf meinen Ausstellung kleine Engel-Anhänger für 5,00 Euro. Und 4,00 Euro davon gehen auf den Weg nach Afrika. In Häuser, Schulbücher, Untersuchungen, Küchenofen, Schulausbau, Laptop, Auto, und vor allem, und das liegt mir sehr am Herzen, in mein ins Leben gerufene Lunch4all. Essen für alle, auch für die, die keine Schulpaten haben. Bis auf mein erstes Projekt bei Harambee AT, einem social living house,  fließt mein Geld in den kleinen Verein: Funyula Vision e.V., indem ich seit drei Jahren selbst Kassenwart bin. Durch die ehrenamtliche Arbeit fließt jeder Cent direkt in die Projekte. Auf eines, da bin ich bis heute am meisten stolz. Die erfolgreiche Klumpfuß-Operation unseres kleinen Joshuas in Kenja.

Aus zwei völlig verdrehten Füßen, mit denen man weder laufen, noch sonstiges konnte, wurden dank der kleinen Engel zwei gerade, heute in Flip Flops gehende und fußballspielende Füße.

Wenn man sieht, was alles möglich ist…. mit viel Geduld, Liebe und Unterstützung, dann wird man nicht müde.

Meine Engel fliegen immer weiter, sie haben noch so viel zu tun. Wer mich dabei unterstützen möchte, wer Engel braucht, als besonderes Geschenk mit tollem Hintergrund, darf sich gerne bei mir melden.

Fulani Wedding Beads

Hochzeitsperlen der Fulani

Die Fulani sind ein Stamm aus dem Nordsudan. Heute haben sie es sehr schwer, werden vertrieben und flüchten nicht selten auch nach Mali. Die Fulani haben seinerzeit die aus Böhmen stammenden Handelsperlen als ihre Stammes- bzw. Hochzeitsperlen ernannt. Birnförmige Glasperlen, welche die Fruchtbarkeit symbolisieren sollen, kunterbunt und herrlich anzusehen. Jede Farbe hat hat für den Stamm seine Bedeutung. Gelb ist die Steppe, Blau der Himmel, Nebelweiß die Wolken. Nun, wenn es regnet wird die Steppe grün, Rot ist Blut – und Blut bedeutet Leben. Weiß steht wie in vielen Ländern Afrikas für Trauer,…… u.s.w. So bekam die Braut sozusagen alles wichtige im Leben um den Hals gelegt.

Die Perlen wurden zwischen 1920 und 1960 gefertigt.

Und wie mit so vielem, das damals zum Handeln benutzt und verschifft wurde, kehrt es heute zu uns zurück. Heute betreiben wir den Handel andersrum. Der Kreis schließt sich wieder…….

Naturperlen

Nüssen, Samen und Co.

Naturperlen jeglicher Art – wir bekommen sie einfach so geschenkt, und nehmen sie im Alltag eigentlich gar nicht wahr. Aber beschäftigt man sich mit Nüssen, Samen und Co… verziert sie, macht etwas Besonderes daraus, fallen sie direkt ins Auge. Dann nehmen wir ihre Schönheit wahr, weil sie so wunderbar natürlich sind……

 

Knochenperlen

Afrikanische Rinderknochen-Perlen….. Tradition pur…… meine, aus Kenia kommend!

Gefärbt seit Generationen auf die gleiche Weise – in einem dicken Sud aus Schwarzteeblättern, manchmal noch gebrannt, mit Früchten poliert. Ihr Muster erhalten sie durch dessen einfetten, dass der Tee an dieser Stelle nicht in die Perle einziehen kann. Da es sich um eine Naturperle handelt, und diese nicht künstlich gefärbt wurde, wir sie, an brauner Stelle bei sehr häufigem Tragen, durch unsere körperlichen Ausdünstungen, mit der Zeit heller werden. Der Anfangs weiße Knochen wird einen Elfenbein farbigen Ton annehmen. Das gleiche gilt für die auf selbe Weise gefärbten Hornperlen.  Jede einzelne Perle ist eine Handarbeit, ein Unikat.

Rinder werden in Kenia als Reichtum betrachtet. Sie werden nur zu besonderen Anlässen geschlachtet, und das ganze Tier wird verwertet. Demütiger kann man demselben gegenüber kaum sein.

Anstelle der Rinder, verarbeiten die Menschen beispielsweise in Ägypten Kamelknochen. Andere sind dafür nicht verwendbar.

Langsam stirbt diese Tradition jedoch leider aus – die Moderne hat Einzug genommen……..